
02. Oktober 2025, Lambsheim. GAIA hat seinen Forderungskatalog „Kurs halten un volle Pann vöörut!“ an alle 630 Abgeordneten des Deutschen Bundestages versandt. Ziel ist es, auf die Herausforderungen aufmerksam zu machen, vor denen die Windenergie insbesondere in Süddeutschland steht.
Im Mittelpunkt steht die geplante Anhebung des Referenzertrags. Aus Sicht von GAIA drohen dadurch zahlreiche bereits entwickelte oder geplante Windenergieprojekte im Süden Deutschlands ihre wirtschaftliche Grundlage zu verlieren. Dies hätte nicht nur Auswirkungen auf Projektentwickler und Investitionen, sondern auch auf den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien. Die Hintergründe haben wir bereits in unserem Beitrag „GAIA warnt vor einem Windenergie-Aus in Süddeutschland“ erläutert.
Mit dem Forderungskatalog wirbt GAIA für Rahmenbedingungen, die regionale Unterschiede bei den Windverhältnissen berücksichtigen und faire Chancen für Windenergieprojekte in allen Teilen Deutschlands schaffen. Nur so kann die Energiewende bundesweit erfolgreich umgesetzt und der Ausbau erneuerbarer Energien dort vorangetrieben werden, wo der Strom benötigt wird.
„Kurs halten un volle Pann vöörut!“ formuliert konkrete Vorschläge für eine ausgewogene und zukunftsfähige Energiepolitik und soll den politischen Entscheidungsträgern als Impuls für die weitere Diskussion dienen.
Der Forderungskatalog wurde später auch auf der HUSUM WIND 2025 vorgestellt und mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und der Windenergiebranche diskutiert.
Weitere Informationen zum Forderungskatalog und zu den Positionen von GAIA finden Sie in unserem Newsbereich.


